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Deutscher Schützenbund

Aktuelle Nachrichten, Hintergründe und Kommentare.
  1. Ein deutsches Sextett nimmt vom 4. bis 9. Oktober an der Feldbogen-Weltmeisterschaft im US-amerikanischen Yankton teil. Nach den großen Erfolgen bei den World Games mit Gold für Florian Unruh und Bronze für Elisa Tartler zählen die DSB-Schützen auch bei der WM zu den Medaillenkandidaten, zumal sie Titelverteidiger sind.
  2. Am vergangenen Wochenende hatte DSB-Präsident Hans-Heinrich von Schönfels die Politik noch aufgefordert, in der Energiekrise für die Vereine tätig zu werden, nun gibt es erfreulicherweise die ersten positiven Signale. In dem veröffentlichten Papier der Bundesregierung „Wirtschaftlicher Abwehrschirm gegen die Folgen des russischen Angriffskriegs“ werden die Sportvereine explizit erwähnt. Damit scheinen die Bemühungen des Deutschen Schützenbundes als Teil des organisierten Sports im Deutschen Olympischen Sport erste Früchte zu tragen.
  3. Die deutschen Trapschützen sind bei der Weltmeisterschaft in Osijek/CRO (21. September bis 11. Oktober) leer ausgegangen. Nachdem Kathrin Murche im Einzel erst im Stechen einen Finalplatz verpasst hatte, gelang es weder den zwei Mixed-Teams noch den beiden Mannschaften in den Kampf um die Medaillen einzugreifen. Besser machen wollen es die Skeetschützen, die ab dem 2. Oktober in das WM-Geschehen eingreifen. Dann sind drei DSB-Juniorinnen am Start.
  4. Es ist der Jahres-Höhepunkt für die deutschen Gewehr- und Pistolenschützen: die WM in Kairo (13. bis 27. Oktober). Nur kurz nach der EM in Breslau, die für die DSB-Teilnehmer äußerst positiv verlief, wollen die insgesamt 58 deutschen WM-Starter auch in der ägyptischen Hauptstadt für Furore sorgen oder wie es DSB-Sportdirektor Thomas Abel formuliert: „So gut wie möglich abschneiden. Wir können zufrieden sein, wenn unsere Hoffnungsträger möglichst nah an ihre persönliche Bestleistung kommen werden.“
  5. Mit Kerstin Schmidt (Edelweiß Siegritz), Jacob Hofmann (SVE Frankenhain) und Dominik Hermle (SC Gosheim) sind drei der vier deutschen WM-Teilnehmer bei der Deutschen Meisterschaft im Target Sprint im Bayern-Park in Reibach am Start (1./2. Oktober).
  6. Pistolenschütze Patrick Meyer hat beim Lapua Europacup-Finale in Lissabon/POR glänzend abgeschnitten: Der 41-jährige (Luftpistolen) Bundesligaschütze des ESV Weil am Rhein gewann mit der Standardpistole Silber und mit der Zentralfeuerpistole Bronze. „Die beiden Erfolge zähle ich zu den größten meiner Sportlerlaufbahn“, sagt Meyer zufrieden.
  7. Die deutschen Trapschützen haben bei der Weltmeisterschaft in Osijek/CRO (21. September bis 11. Oktober) den erhofften Finalplatz knapp verpasst: Kathrin Murche landete in der Qualifikation 116 Treffer, schied aber im Stechen um den achten und letzten Finalplatz trotz „Matchball“ aus. „Sie ist eine sehr gute Shootoff-Schützin, leider konnte sie den Matchball nicht verwerten, den ihr die Kasachin vorgelegt hat“, sagte Bundestrainer Uwe Möller.
  8. Der Deutsche Schützenbund ist höchst besorgt über eine akute Gefährdung des Sportvereinswesens und der Schützenvereine in Deutschland. Beim Festakt zum 150-jährigen Bestehen des Rheinischen Schützenbundes am Wochenende in Düsseldorf äußerte sich DSB-Präsident Hans-Heinrich von Schönfels im Rahmen seines Grußwortes und in Anwesenheit einiger führender Landespolitiker in deutlichen Worten und forderte einen „Rettungsschirm für die Sport- und die Schützenvereine“.
  9. Im Rahmen einer von der SPD Wiesbaden organisierten Gesprächsrunde war die Bundesministerin des Innern und für Heimat Nancy Faeser, zugleich Landesvorsitzende der SPD Hessen, gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Stadt Wiesbaden Gert-Uwe Mende am 16. September zu Besuch im Bundesstützpunkt des Deutschen Schützenbundes in Wiesbaden, um gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Wiesbadener Sportlandschaft über die aktuellen Herausforderungen im Sport zu diskutieren.
  10. Bei empfindlich kühlen Temperaturen haben die besten Armbrustschützen Deutschlands ihre Titelträger in der Disziplin Armbrust national traditionell auf Scheibe und am Vogelbaum gekürt. Herausragend dabei die Schützen der ASG Frundsberger Fähndl, die seit Jahren den Ton angeben.